Gerade in der trüben Jahreszeit gewinnt die richtige Beleuchtung wieder an Bedeutung.

Mittlerweile bieten die LED-Lampen (Light Emitting Diodes) eine gute Alternative zu Energiespar- und Halogenlampen und können die alte Glühbirne ersetzen.

 So finden Sie die richtige Lampe:

1. Sockel beachten

Gängige Varianten sind E14 und E27 als Schraubsockel sowie G-, GU- und GZ Sockel

2. Form

Sämtliche Glühlampenformen, wie z.B. Tropfen oder Kerzen, sind inzwischen als LED erhältlich

3. Betriebsspannung

Angabe in Volt: 230V – Hochvolt oder 12 V-Niedervolt

Gerade im Hochvoltbereich lassen sich die klassischen „Birnen“ mit den gängigen Schraubsockeln sehr gut austauschen.

Bei Leuchtstoffröhren, die z.B. noch zur Arbeitsplatzbeleuchtung in der Küche oder im Büro zu finden sind,  ist ein Austausch ebenfalls möglich.   

Was mache ich mit einem klassischen Halogenlampensystem bei dem mir der Trafo eine Mindestspannung von 20 Watt – 50 Watt anzeigt?

Hier bietet der Handel sogenannte Retrofits an. Diese LED-Lampen können die bestehenden Halogenleuchten ersetzen ohne den Trafo austauschen zu müssen.

In den letzten beiden Fällen raten wir zu einer Beratung im Fachhandel oder beim Elektriker um Fehlkäufe zu vermeiden und einen Umtausch zu vereinbaren. Diese LED-Lampen sind auch entgegen mancher Versprechungen  nicht in jedem Fall dimmbar.

4. Lumen - Helligkeit der LED

Die Zahl gibt an, wie viel Licht die Lampen liefern. Im Vergleich zur Watt-Zahl der vertrauten Glühbirne multipliziert man diese mit zehn und erhält so in etwa die Lumenzahl.

Je höher die Wattzahl, desto großzügiger muss aufgerundet werden. So entsprechen beispielsweise 75 Watt etwa 900 Lumen.

5. Lichtfarbe wählen

Die sogenannte Farbtemperatur wird in Kelvin (K) ausgedrückt. Unter 2.700 K leuchtet die Lampe in einem warmen Goldton, 2.700 – 3.300 K bedeutet Warm-weiß z. B. für Wohnräume,   3.300 – 5.300 K Neutralweiß z. B. für Arbeitsplätze und über 5.300 K bedeutet Tageslichtweiß.  

Je weißer eine Lampe strahlt, desto höher ist ihr Blaulichtanteil. Dieser kann sich auf den 

Hormonhaushalt auswirken. Die Ausschüttung des Hormons Melatonin wir gebremst und man wird dadurch munterer.

Achten Sie in diesem Fall unbedingt auf das CE-Zeichen, dort garantiert der Hersteller, dass er die EU-Normen einhält, die den Blaulichtanteil beschränken.

Zusätzlich gibt es das GS-Zeichen „Geprüfte Sicherheit“.    

6. Auf einen hohen Farbwiedergabe-Index achten

Dieser sogenannte Ra-Wert gibt an, wie brillant und farbtreu Farben im Licht einer Lampe zu sehen sind. Bei hochwertigen Produkten ist dieser Wert auf der Verpackung angegeben und sollte mindestens 80%, besser noch 90% haben.

Herkömmliche Glühbirnen haben Ra- Werte von bis zu 100%        

7. EU-Energielabel

Seit dem 01.September 2013 müssen alle Lampen, die in Verkaufsstellen ausgestellt werden, mit dem neuen EU-Label gekennzeichnet werden. Weiterhin erhält das neue EU-Label Angaben zum Stromverbrach für 1.000 Betriebsstunden/Jahr.

8. Betriebsstunden und Anzahl der Schaltungen                                                                            

LED-Lampen haben eine sehr lange Haltbarkeit. Die Betriebsstunden liegen nicht selten bei 25.000 Stunden, bei 1.000 Stunden/Jahr wären es dann 25 Jahre.

Oft sind auch die Schaltungen angegeben. Diese sagt aus, wie oft man die Beleuchtung einschalten kann. Eine hohe Anzahl ist wichtig, beim Einsatz von Bewegungsmeldern.

9. Ausstrahlwinkel

Je keiner der Winkel, desto gebündelter und heller das Licht.

Trotz voranschreitender Technik gibt es im Moment aber noch nicht für alle Beleuchtungssysteme den passenden LED Ersatz.