Fasten oder nachhaltiger Konsum?

Vorschlag der Verbraucherberatung im DHB – Netzwerk Haushalt

Die wilden Tage sind vorbei, die Fastenzeit hat begonnen. Viele Menschen nehmen diese Zeit zum Anlass, um über das Fasten zumindest einmal nachzudenken. Entweder klassisch: kein Alkohol, keine Schokolade oder kein Fleisch. Andere probieren es ohne Internet oder ohne Auto.

Nicht der völlige Verzicht auf eine Sache,  sondern eine Zeit des nachhaltigen Konsums wäre ein Vorschlag von Sabine Hentschel von der Verbraucherberatung Dieburg. Wenn auch Nachhaltigkeit ein inflationär verwendeter Begriff zu sein scheint, der dann in der Wahrnehmung Vieler doch einiges mit Verzicht zu tun hat, so wäre doch die Fastenzeit die richtige Gelegenheit das mal praktisch auszuprobieren.

Erleichternd für den probeweisen Einstieg ist, dass man nachhaltigen Einkauf und Konsum gewissermaßen dosiert testen kann, indem man zunächst nur einen oder wenige Lebensbereiche dafür aussucht, z.B. nachhaltig essen oder nachhaltig waschen und reinigen oder nachhaltige Mobilität oder einen nachhaltigen Urlaub planen…

Hilfreiche Information zum Umsetzen dieses Vorhabens gibt es im Ratgeber „Nachhaltiger Warenkorb“ (Herausgeber: Rat für Nachhaltige Entwicklung, Berlin) unter www.nachhaltiger-warenkorb.de als Download oder als App.