Zimmerpflanzen können vor allem im Winter für ein gesünderes Raumklima und eine bessere Stimmung sorgen.

Was im Büroalltag schon häufig praktiziert wird, kann auch im eigenen Heim sinnvoll sein. Der Farbe Grün wird eine Steigerung der Kreativität nachgesagt. Norwegische Forscher  wiesen nach, dass ein begrünter Arbeitsplatz, gepaart mit einem Blick ins Grüne, zur Steigerung der  Konzentration beiträgt, vergleichbar mit einem kurzen Nickerchen. Außerdem bestätigen Studien weniger Krankschreibungen und ein besseres Wohlbefinden. Mitarbeiter von Krankenhäusern und Wohnheimen haben zudem einen positiven psychologischen Effekt durch ausreichende Grünpflanzen im Innenbereich festgestellt. Gleichzeitig sorgen sie für ein gesünderes Raumklima. Sie nehmen verbrauchte und mit Schadstoffen belastete Raumluft auf, filtern sie und geben Sauerstoff ab. Daneben können Grünpflanzen Staub binden und die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Oft liegt die Ursache für gereizte Augen, Husten, Halsreizungen und Hautjucken an der trockenen Heizungsluft im Winter. Dann kommt es beim Gehen über Teppichböden außerdem  zu schnelleren statischen Aufladungen.

Staub, der von den Blättern einer Zimmerpflanze festgehalten wird, bringt nicht nur Hausstauballergikern Erleichterung. Die Blätter sollten dann aber regelmäßig unter der Dusche abgesprüht, bzw. große Blätter feucht abgewischt werden. Allerdings sind für ein zufriedenstellendes Ergebnis mehrere Pflanzen nötig, vorzugsweise in Hydrokultur. Alternativ sollte auf eine weniger Schimmel anfällige torffreie Erde zurückgegriffen werden. Bei sachgemäßer Pflege kann aber auch das  Problem vermieden werden.

Als wirksame Pflanzen haben sich Efeutute, Einblatt, Bogenhanf, Drachenbaum, Grünlilie, Zypergras, Birkenfeige und Strahlenaralie erwiesen. Trotz allem ist das regelmäßige und richtige Lüften der Räume weiterhin notwendig.