Planung der Gartensaison

Hornveilchen, Primeln, Stiefmütterchen und Co. stehen, je nach Region, noch in voller Blüte. Trotzdem verleiten überall die ersten Sommerblumen zum Kauf. Sie sind beizeiten kultiviert worden und möchten nun in den Pflanzkasten oder die Gartenerde. Solange die aber nicht genügend erwärmt ist, und die Nachttemperaturen zu niedrig sind, können die empfindlichen Pflanzen einen Kälteschock erleiden und verkümmern. Sie müssen deshalb zunächst ausreichend abgehärtet werden. Gibt es keinen geschützten Platz dafür und wollen Sie eine zweite Pflanzaktion vermeiden, befolgen Sie die alte Bauernregel und warten mit dem Erwerb von Beet- und Balkonblumen bis nach den Eisheiligen, Mitte Mai.

 Mit Beginn der Gartensaison steht häufig auch die Neu- oder Umgestaltung des Gartens an. Soll er kinderfreundlich angelegt werden, entscheiden Sie sich bei der Auswahl neuer Pflanzen unbedingt für giftfreie. Der Neugier und Phantasie, nicht nur von Kleinkindern, folgen  alljährlich Vergiftungen, Hautreizungen oder Allergien.

 Damit das Pflanzen und die laufende Pflege nicht zur Qual werden, entscheiden Sie sich bereits beim Kauf für die für Sie angemessenen Werkzeuge und Geräte. Qualität und Sicherheit machen sich langfristig bezahlt.  Achten Sie deshalb auf das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit). Testen Sie aber auch die Handhabbarkeit, Verstellbarkeit von Stielen oder Griffen oder die Lautstärke von Geräten. Nutzen Sie unabhängige Informationen und Testergebnisse wie z.B. von Stiftung Warentest. Überlegen Sie ob es sinnvoller ist ein Gerät auszuleihen als teuer einzukaufen und anschließend die meiste Zeit ungenutzt stehen zu lassen. Nicht nur bei der Entscheidung zur Gartensaison kann ein voreiliger Schnäppchenkauf hinterher teuer werden.

Viele hilfreiche Tipps zum Kauf von Gartengeräten sowie zum sicheren Umgang mit ihnen bietet die Broschüre „Den Garten genießen – Sicher gärtnern“ erhältlich unter www.das-sichere-haus.de oder bei der Verbraucherberatung im DHB-Netzwerk Haushalt, Landesverband Hessen e.V..