Sonnenschutz für Haut und Augen

 Auch wenn der Sommer sich in diesem Jahr schon frühzeitig ausgetobt hat, laut Kalender beginnt er erst am 21. Juni. Dieser Termin gilt auch als „Tag des Sonnenschutzes“, über die Gesundheitsrisiken von zu viel UV-Strahlung soll informiert werden. Die Folgen von langjähriger intensiver Sonneneinwirkung sind verstärkte Alterung der Haut und Faltenbildung sowie Krebserkrankungen der Haut.

Sonnenschutzcreme ist dringend empfohlen. „Ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor ist wichtig,“ so Sabine Hentschel von der DHB-Verbraucherberatung in Dieburg. Dieser hängt vom Hauttyp ab. Generell, besonders aber bei empfindlicher und heller Haut, gilt: Bloß nicht zu dünn auftragen, da bei nicht ausreichender Auftragsmenge der Schutzfaktor auf ein Drittel fallen kann.

Bereits die Kleidung kann die Haut von der UV-Strahlung abschirmen. Der Schutz ist dabei je nach Art, Dichte und Farbe des Gewebes unterschiedlich effektiv. Auch ein Sonnenhut ist dringend angeraten, vor allem dann, wenn das Haar dünn wird. Während der Mittagszeit sollte die Sonne gemieden werden, denn zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten.

Nicht nur die Haut muss vor der Sonne geschützt werden. Auch für das menschliche Auge ist UV-Strahlung eine Gefahr. UV-Belastung kann zu Schäden an Hornhaut und Netzhaut führen. Blendung durch die Sonne setzt die Sehschärfe herab und verursacht auf die Dauer Augenbrennen und Kopfschmerzen. Eine Sonnenbrille kann bei Freizeit, Sport und Arbeit in der Sonne die schädlichen Strahlen abhalten. Eine umfassend schützende Sonnenbrille sollte die UV-Strahlung komplett blockieren - erkennbar an der Angabe „UV400“, eher mit großen Gläsern ausgestattet sein und das obligatorische CE-Zeichen tragen. Bei der Farbe der Gläser gelten braun und grau als ideal, da diese die Farben am wenigsten verfälschen. Anhand der Lichtdurchlässigkeit sind Sonnenbrillen in Kategorien unterteilt. „Für heimische Gebiete reicht Kategorie 2, für den Urlaub im Süden, im Hochgebirge oder am Wasser empfiehlt sich Kategorie 3, für Extremsituationen wie auf Gletschern sollte Kategorie 4 genutzt werden“, rät Hentschel.

Bei Sommerhitze empfehlen sich außerdem leichte Speisen wie Gemüsegerichte, Salate oder Obst sowie ausreichend Getränke. Diese sollten weder eisgekühlt noch zu heiß sein. Geeignet sind beispielsweise Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchte- und Kräutertees ggf. mit einem Schuss Saft.