Geht es Ihnen auch so: Endlich ist es warm und man möchte am liebsten die Fenster den ganzen Tag geöffnet lassen, mal so richtig durchlüften? Steht die große sommerliche Hitze an, würde man so jedoch die warme Luft in die Wohnung lassen.
Um sich vor übermäßiger Aufwärmung der Wohnung zu schützen, sollte man daher tagsüber die Fenster geschlossen halten. Erst zum späten Abend hin, wenn sich die Luft draußen wieder langsam abkühlt, werden die Fenstern zum Lüften geöffnet. Durch Querlüftung entsteht angenehme Zugluft und die kühle Nachtluft verdrängt die Hitze des Tages aus der Wohnung. Am effektivsten ist die zweite Nachthälfte ab 4.00 Uhr.
Morgens, wenn die Sonne aufgeht, heißt es dann, die Fenster und auch den Sonnenschutz wieder zu schließen.

Sonnenschutz, der außerhalb des Hauses angebracht ist, schützt am besten vor der prallen Sonne. So wehren Markisen, Rollläden, außen liegende Jalousien und Fensterläden die Sonnenstrahlen ab, bevor sie die Fensterflächen und Hausfassaden erreichen.
Auf der Innenseite des Fensters angebrachte Rollos, Jalousien und Vorhänge sind weniger wirksam, denn sie können die wärmenden Sonnenstrahlen erst abschirmen, wenn sie bereits im Raum sind. Um dennoch eine möglichst hohe Wirkung zu erzielen, sollten sie gut reflektieren, ihre Außenflächen hell oder metallbeschichtet sein.

Auch die Dämmung der Außenwände hat im Sommer einen großen Nutzen für das Wohnklima. Die Dämmung wirkt in jede Richtung: so, wie sie im Winter die Kälte draußen hält, schützt sie die Wohnung im Sommer vor Aufwärmung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen. Diese Wärmequellen sollten nur dann eingeschaltet sein, wenn man sie auch tatsächlich braucht.

Beachtet man die Empfehlungen für eine kühle Wohnung bei Sommerhitze, ist eine zentrale Klimaanlage oder ein Strom zehrendes Raumklimagerät nicht nötig. „In unseren Breiten können wir den Sommer durch „passive“ Maßnahmen erträglich gestalten“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“, deren Kooperationspartner der DHB Hessen ist.
Genießen Sie den Sommer!

Tipps für den Einkauf von Tiefkühlkost

- Beim Einkauf von Tiefkühlkost darauf achten, dass die Tiefkühlkette möglichst nicht unterbrochen wird.

- Lebensmittel aus der Tiefkühlkost-Abteilung erst am Ende des Einkaufs in den Einkaufswagen oder Korb legen.

- Auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten.

- Ware nur aus Tiefkühlgeräten kaufen, die nicht vereist und nicht über die Stapelgrenze gefüllt sind. Tiefkühlprodukte, die über dieser Markierung liegen, werden nicht mehr ausreichend gekühlt und können somit an- oder auftauen.

- Keine Ware kaufen, die erkennbar bereits angetaut ist. Das sieht man bei Fleisch und Obst an Durchsaftungsspuren. Feuchte Kartonpackungen bedeuten ebenfalls, dass die Ware angetaut ist.

- Für Tiefkühlprodukt bei längeren Transportstrecken oder an heißen Tagen  spezielle Isoliertaschen  oder Kühlbehälter mit Kälteakkus verwenden.

- Tiefkühlware beim Transport nach Hause dicht nebeneinander in die Tasche oder den Kühlbehälter legen, denn dieser Block hält die Kälte besser.