Unkräuter rund ums Haus - Pflanzenschutzgesetz beachten

 Nehmen ungeliebte Pflanzen mehr und mehr Raum zwischen  Gehwegplatten oder an den Rändern von Gartenwegen ein, wirken sie meist störend. Nur wenige Gärtner können hier jedes Kräutlein tolerieren. Wer allerdings zu Unkrautvernichtungsmitteln greift, verstößt gegen das Pflanzenschutzgesetz. Das Giftmittel darf nämlich nur auf Kulturflächen angewandt werden. Dazu zählen auch Flächen und Beete im Garten oder rund ums Haus, die gärtnerisch, land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden. Der

Ein generelles Einsatzverbot von Pflanzenschutzmitteln gilt überall dort, wo Flächen über die Kanalisation, Regen- oder Schmutzwasserkanäle, Drainagen oder Straßenabläufen entwässert werden. Bis zu 50.000 € Bußgeld drohen bei Missachtung. Der  entsprechende Hinweis ist auf den Verpackungen zu lesen.

Zum Schutz von Wasser und Umwelt lassen sich Moos und Kräuter, die man als lästig empfindet, stattdessen mit Abflammgeräten entfernen. Alternativ wird mithilfe geeigneter Fugenbesen oder -kratzer den Unkräutern die Kraft genommen und ihre Ausbreitung vermieden. Besonders erfolgreich und wenig schweißtreibend gelingt dies nach dem Regen. Ausreichende Stiellänge (Teleskopstiel) vermeidet zudem Rückenschmerzen. Der Besen sollte außerdem stabile Stahlborsten  haben und eine gute Handhabung  ermöglichen.

 Tipps rund um die Gartenarbeit finden Sie in der Broschüre „Den Garten genießen – Sicher gärtnern“ unter www.das-sichere-haus.de oder bei der Verbraucherberatung im DHB-Netzwerk Haushalt, Landesverband Hessen e.V.