Keine Privatisierung des Trinkwassers!

Wasser ist ein Menschenrecht und darf nicht zu einer x-beliebigen Ware werden. Das kann aber passieren, wenn die Bestrebungen der EU-Kommission, den Wassermarkt stärker zu liberalisieren und privatisieren, Realität werden. Die EU will, dass Kommunen künftig ihre Wasserversorgung europaweit ausschreiben müssen.

Welche Konsequenzen hat das? Für uns Verbraucher/innen können dann Qualitätseinbußen beim Trinkwasser nicht ausgeschlossen werden. Nach Ansicht von Experten hat sich auch die Hoffnung auf sinkende Preise durch Privatisierung in England und Frankreich nicht erfüllt. Das Gegenteil sei der Fall.

Deshalb: Wasserversorgung muss in kommunaler Hand bleiben – das ist die Meinung des DHB und dafür setzen wir uns ein! Verschiedene Initiativen haben Unterschriftenaktionen gestartet, um die Privatisierung zu verhindern. Right2water und oder das Internet-Netzwerk Campact sammeln Unterschriften. „Die Initiative Right2water hat europaweit mehr als eine Million Unterschriften gesammelt", ist im aktuellen DHB-Magazin zu lesen. „gelingt es nun auch noch, in sieben Mitgliedstaaten eine Mindestzahl an Unterstützern zu gewinnen, dann ist die Europäische Kommission verpflichtet sich mit dem Anliegen der Kampagne auseinanderzusetzen. Das Netzwerk Haushalt unterstützt wie viel andere Verbände und Institutionen die Unterschriftensammlung und bittet alle Mitglieder sich zu beteiligen."

Siehe auch DHB-Magazin April/Mai 2013: „Breite Front gegen Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung"

 

> zurück zur Übersicht