Gerade in der dunklen Jahreszeit erhellen Kerzen unsere Gemüter und in der Weihnachtszeit spielt der feierliche Lichterglanz eine besonders große Rolle.

Beim Abbrennen der Kerzen entstehen – wie bei jeder Verbrennung – Stickoxide und Ruß, die sich in höherer Konzentration nachteilig auswirken können. Gelegentlicher Gebrauch von Kerzenlicht gilt als gesundheitlich unbedenklich.  Wer aber täglich größere Mengen an Kerzen in geschlossenen Räumen leuchten lässt, sollte auf gründliches Lüften achten. Die meisten schädlichen Stoffe gelangen über Farben, Lacke und Duftmittel in die Kerzen und damit beim Abbrennen in die Atemluft.

Wer sicher gehen möchte, wählt Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen. Dies steht für minimale Rauch- und Rußbildung, Tropfsicherheit, gutes Brennverhalten sowie gesundheits- und umweltorientierte Grenzwerte für alle Inhaltsstoffe. Die Einhaltung der Kriterien wird von den Prüfern der DEKRA kontrolliert. Mehr dazu unter www.guetezeichen-kerzen.com.

Um ein rußarmes Abbrennen der Kerzen zu erhalten, sollte der Docht kurz gehalten werden, Kerzen nicht in Zugluft betrieben werden und das Löschen der Kerzen durch Eintauchen des Dochts in das flüssige Wachs bzw. mithilfe eines Kerzenlöschers erfolgen.

Noch wichtiger aber ist die Einhaltung von Sicherheitsempfehlungen wie die Verwendung eines hitzebeständigen Untersetzers, ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien wie Zweige, Dekoration oder Gardinen. Außerdem sollten Sie Kerzen immer beaufsichtigt brennen lassen. Weitere ausführliche Sicherheitstipps gibt es im Flyer „Lichterglanz statt Feuersbrunst“ unter www.das-sichere-haus.de oder bei den Verbraucherberatungsstellen des DHB - Netzwerk Haushalt, Landesverband Hessen e.V.