Die Lieblingsfrucht der Deutschen

Jeder Bundesbürger verzehrt durchschnittlich 40 kg Äpfel pro Jahr, getreu dem Motto: „An apple a day, keeps the doctor away." Die alte Volksweisheit verspricht viel Wahres, denn unser kalorienarmes Lieblingsobst enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe: Vitamin C, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und leicht verdauliche Kohlenhydrate.

Der Welt größter Apfelproduzent - wer hätte das gedacht - ist China. Jährlich werden dort 30 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. In Europa werden dagegen 18,5 Millionen Tonnen und in Deutschland nur eine Millionen Tonnen geerntet. Apfelimporte aus China sind hier selten zu kaufen, weil die Erntezeit mit der in Europa weitgehend übereinstimmt. Chinesische Äpfel sind allerdings auch bei uns in Fruchtsäften oder Fruchtsaftgetränken zu finden.
Importe sind dagegen gefragt, wenn unsere Vorräte zur Neige gehen oder aufgrund der langen Lagerzeit nicht mehr so schmackhaft sind - also im späten Frühjahr und Sommer. Dann kommen frisch geerntete Äpfel von der Südhalbkugel, z. B. aus Neuseeland oder Argentinien.

Stört Sie auch manchmal die Wachsschicht auf Äpfeln? Diese wird zwar häufig als unangenehm empfunden, ist aber natürlichen Ursprungs und entsteht durch Stoffwechselvorgänge im Apfel – auch noch nach der Ernte. Wie stark sich eine Wachsschicht bildet ist sortenabhängig: Jonagold, Topaz und Gravensteiner neigen stärker zur Bildung einer Wachsschicht als z. B. Elstar oder Pinova.

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