Welche Daten sammeln die Auskunfteien?

Stiftung Warentest teilt in ihrem aktuellen Heft mit, dass Verbraucher ab sofort einmal im Jahr verlangen können, dass Auskunfteien wie Schufa, Bürgel oder Creditreform ihnen kostenlos mitteilen müssen, was über sie gespeichert ist.

Das Verbraucherschutzministerium habe festgestellt, dass 46 Prozent der Daten fehlerhaft oder unvollständig gewesen seien. Dies könne dazu führen, dass man bei Banken, Mobilfunkfirmen oder Versandhändlern auf Probleme stoße. Deshalb empfiehlt es sich die Möglichkeiten des neuen Datenschutzgesetzes zu nutzen und bei den Auskunfteien nachzufragen.

Offengelegt müssten danach die Bewertungen (Scorewerte) der letzten sechs Monate, welche Daten dort eingeflossen seien und wer die Daten abgefragt habe. Einen Musterbrief an die Auskunfteien mit der Bitte um Auskunftserteilung auf der Grundlage der neuen Gesetzeslage findet sich auf der Homepage des Bundesbeauftragten für Datenschutz unter www.bfdi.bund.de. Ebenso erhältlich sind diese Vordrucke bei der Hauswirtschafts- und Verbraucherberatung Dieburg, Schlossgasse 17, Telefon 06071/881 2072.

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