Batterien - teurer Strom

Der Strom aus der Steckdose kostet in Deutschland ungefähr 20 Cent je Kilowattstunde. Aus Batterien bezogen kostet die gleiche Strommenge mindestens 60 Euro. Dies ergab ein Test von Batterien des Typs AA durch die Stiftung Warentest. Dabei lagen die ermittelten Preise pro Batterie zwischen 0,21 Euro und 2,50 Euro pro Stück. Für Geräte, die wenig Strom ziehen, wie z. B. Radios und Wecker, sind die meisten preiswerteren Alkaline-Batterien vollkommen ausreichend. Zum Fotografieren empfiehlt sich allerdings der Kauf der viel teureren Lithium-Batterien. Nur sie lieferten bei dieser Anwendung in puncto Betriebsdauer sehr gute Ergebnisse. Ein weiterer Vorteil der Lithium-Batterien ist, dass sie auch bei Kälte ihre volle Kapazität behalten.

Preiswerter und umweltschonender in der Nutzung ist allemal ein strombetriebenes Gerät, wenn ein solches für die gewünschte Anwendung zu Verfügung steht. Oft können auch Solarbetrieb, z. B. bei Taschenrechnern und Uhren, oder aufladbare Akkus eine günstigere Alternative sein. Grundsätzlich müssen alle Akkus und Batterien getrennt gesammelt werden. Beides wird im Fachhandel und bei Bauhöfen entgegengenommen.

Testergebnisse unter www.test.de

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