Die Gartensaison ist eröffnet

Die Gartensaison ist eröffnet

Hornveilchen, Primeln, Stiefmütterchen und Co. stehen, je nach Region, noch in voller Blüte. Trotzdem verleiten überall die ersten Sommerblumen zum Kauf. Sie sind beizeiten kultiviert worden und möchten nun in den Pflanzkasten oder die Gartenerde. Solange die aber nicht genügend erwärmt ist, und die Nachttemperaturen zu niedrig sind, können die empfindlichen Pflanzen einen Kälteschock erleiden und verkümmern. Sie müssen deshalb zunächst ausreichend abgehärtet werden. Gibt es keinen geschützten Platz dafür und wollen Sie eine zweite Pflanzaktion vermeiden, befolgen Sie die alte Bauernregel und warten mit dem Erwerb von Beet- und Balkonblumen bis nach den Eisheiligen, Mitte Mai.Mit Beginn der Gartensaison steht häufig auch die Neu- oder Umgestaltung des Gartens an. Soll er kinderfreundlich angelegt werden, entscheiden Sie sich bei der Auswahl neuer Pflanzen unbedingt für giftfreie. Der Neugier und Phantasie, nicht nur von Kleinkindern, folgen  alljährlich Vergiftungen, Hautreizungen oder Allergien.

Ein Dünger sollte im Zweifel erst nach einer Bodenanalyse eingearbeitet werden. Wer nach dem Prinzip „Viel bringt Viel" handelt, erreicht nicht selten das Gegenteil. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, um lästige Unkräuter auf befestigten Flächen zu beseitigen, ist für den privaten Anwender verboten. Verstöße können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 € bestraft werden. Hier muss mit Stahlbürste, Fugenkratzer, Hochdruckreiniger oder Abflammgerät Hand angelegt werden.

Damit das Pflanzen und die laufende Pflege nicht zur Qual werden, entscheiden Sie sich bereits beim Kauf für das für Sie angemessene Werkzeug. Qualität und Sicherheit machen sich langfristig bezahlt.  Achten Sie auf das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) und nutzen Sie unabhängige Informationen und Testergebnisse. Überlegen Sie ob es sinnvoller ist ein Gerät auszuleihen als teuer einzukaufen und anschließend ungenutzt stehen zu lassen. Nicht nur bei der Entscheidung zur Gartensaison kann ein voreiliger Schnäppchenkauf hinterher teuer werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Hauswirtschafts- und Verbraucherberatungen sowie unter www.aid.de und www.das-sichere-haus.deLassen Sie sich dazu beraten!

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