Das Geschäft mit der Angst vor Corona – Internetbetrüger locken mit falschen Angeboten

Cyberkriminelle nutzen die momentan alles beherrschenden Nachrichten über die Corona Pandemie und die damit einhergehende steigende Angst der Verbraucher für ihre Zwecke aus. Auf Fake-Shops werden derzeit Atemschutzmasken sowie andere medizinische Produkte angeboten, die im regulären Handel schon lange vergriffen sind.

Mittels einer Spam-Mail versenden die Betrüger entsprechende Angebote an unzählige Mailempfänger. Hierbei verwenden sie real existierende Namen von Firmen, die im Gesundheitssektor tätig sind. Wer dann einen entsprechenden Link anklickt, landet auf der Seite des Fake-Shops, der aber keinerlei Verbindung zu dem angegebenen Unternehmen hat. Wird hier etwas bestellt und per Vorkasse bezahlt, ist das Geld weg und Ware wird auch nicht versandt.

Um sich nicht in eine solche Falle locken zu lassen wird empfohlen, nicht dem angegebenen Link zu folgen, sondern lieber selber im Internet nach dem Unternehmen zu suchen. Hat man dann doch schon eine Bestellung bei dieser gefälschten Internet-Plattform aufgegeben, sollte man den Zahlungsanbieter kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Außerdem ist es ratsam, bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Anzeige zu tätigen.

Gefälschte Shops sind daran zu erkennen, dass das Impressum auf der Website fehlerhaft oder unvollständig ist. Außerdem sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen entweder gar nicht vorhanden, fehlerhaft, oder wurden von einer anderen Website einkopiert. Falsche Rechtschreibung und grammatikalische Fehler sind ebenso ein Hinweis auf einen Fake-Shop.

Es wird davon ausgegangen, dass sich in der nächsten Zeit noch weitere Betrüger dieser Geschäftsidee anschließen werden.