Vorratshaltung in Zeiten von Corona

 

Manch einer hat sich vor lauter Bedenken möglicherweise etwas unüberlegt und überreichlich mit Lebensmittelvorräten eingedeckt. Alle zuständigen Behörden sowie die Geschäfte versichern, dass keine Versorgungskrise zu erwarten ist. Eher warnt man vor Hamsterkäufen, da gerade diese zu den vorrübergehenden Engpässen führen.

Wer aber sehr reichlich eingekauft hat, muss den Vorrat nun auch richtig einlagern, um Lebensmittelverderb zu vermeiden. Da die Kühlschrankkapazität naturgemäß begrenzt ist, können frisches Gemüse und Obst sowie zu kühlende Milchprodukte, Fleisch- und Wurstwaren nur in kleinerem Maße eingelagert werden.

Konserven und Trockenprodukte, wie Mehl, Haferflocken, Müsli, Reis, Nudeln, Nüsse, Trockenobst u.ä. können je nach Ausmaßen der Kellerregale und Vorratsschränke, notfalls auch Kleiderschränke, viel üppiger bevorratet werden. Hier ist auch die Haltbarkeit – zu erkennen am Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) – sehr viel länger. Je umfangreicher der Vorrat ist, desto wichtiger ist es, alles ordentlich und übersichtlich einzuräumen und regelmäßig zu überprüfen. Dies gilt für die Vorräte in Kühl-, Gefrier- und Vorratsschränken gleichermaßen. Gleiche Produkte hintereinanderstellen; das mit der längsten Haltbarkeit nach hinten, das mit der kürzesten Haltbarkeit nach vorne und dann auch rechtzeitig verwenden. Denn verderben lassen sollte man die Vorräte auf keinen Fall! Deshalb ist es wichtig, diese regelmäßig zu kontrollieren - auch gerade dann, wenn man nicht auf die eingelagerten Lebensmittel angewiesen ist. So kann man sie nach und nach in den Speiseplan einfließen lassen und dann sozusagen fließend durch neue Vorräte auffrischen.

Grundsätzlich ist ein gewisser Lebensmittelvorrat für einige Tage sinnvoll – und das nicht erst seit der Corona-Krise. Unter www.ernaehrungsvorsorge.de, einem Portal des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, findet sich noch reichlich Information dazu