Strom sparen in Zeiten des Homeoffice

 

Wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr für viele Haushalte die Stromrechnung höher ausfallen. Denn wer seine Arbeitszeit und seine Freizeit hauptsächlich zuhause verbringt, wird dort auch mehr Strom verbrauchen.

Derzeit wird viel mehr zuhause gekocht und gebacken. Das treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Auch die vielen elektronischen Geräte für Unterhaltung, Kommunikation und Büroarbeiten sind zur Zeit sicherlich mehr im Gebrauch und benötigen viel Strom. Aber durch bewusstes Verhalten kann Strom spürbar eingespart werden. Da ist gut für die Umwelt und den Geldbeutel.

Beim Kochen sollte Essensmenge, Topfgröße und Größe der Herdplatte gut zusammenpassen. Kartoffeln und Gemüse am besten nur in wenig Wasser garen, also eher dämpfen. Und das Gemüse bissfest lassen. Das schont die Vitamine und spart Strom. Beim Backen sollte man Umluft wählen, weil dadurch die Temperatur niedriger eingestellt werden kann, und das Vorheizen kann man sich meistens sparen.

 

Quelle: Lisa Fotios | Pexels

 

Für die Büroarbeit empfiehlt sich ein Laptop oder Notebook. Ein etwa gleichstarker Desktop-PC verbraucht etwa dreimal so viel Strom. Ein hoch gerüsteter Gamer-PC benötigt nochmals viel mehr Strom, auch wenn er gerade nur die Geschäftspost erledigt. Wichtig ist außerdem, den Energiesparmodus zu aktivieren. In längeren Arbeitspausen lohnt es sich den PC auszuschalten. Dies gilt auch für andere elektronische Geräte, wie Fernseher oder Spielkonsolen, denn auch im Standby-Modus verbrauchen diese Geräte Strom. Abschaltbare Mehrfachsteckdosen helfen die Standby-Verluste zu vermeiden. Auch den Router könnte man über Nacht ausstellen oder wenigstens seine Funktion zur Datenübertragung.

Wer wöchentlich den Stand des Stromzählers notiert, behält den Überblick für Stromverbrauch und den Nutzen seiner Sparmaßnahmen. Auch ein Strommessgerät hilft, den Verbrauch einzelner Geräte zu überblicken. Die Verbraucherberatung im DHB – Netzwerk Haushalt bietet weitere Information und Beratung rund um das Thema „Strom sparen im Haushalt“. Auch Strommessgeräte können in den Beratungsstellen ausgeliehen werden – allerding erst, wenn die Kontaktbeschränkungen für die Verbraucherberatung aufgehoben sind.